🌊 Tag 4: Ein wilder Ritt, fliegende Kilometer und eine wichtige Erkenntnis
💪 470 Kilometer für Innere Stärke: Wenn der Fluss die Pläne umschreibt
Eigentlich war der Plan für heute denkbar einfach und extrem entspannt. Da die Etappe von Baunach bis zur Marina Bischberg-Troßdorf nur knapp 19 Kilometer lang ist und ich erst gegen 18 oder 19 Uhr ankommen wollte, dachte ich mir: Startest du einfach eine Stunde später, machst mittags eine schöne, gemütliche Pause und trudelst ganz entspannt im Hafen ein.
Tja. Bis auf das spätere Losschwimmen kam natürlich alles ganz und gar anders. Der Main hatte heute seine ganz eigenen Pläne mit mir.
🚀 Im Temporausch: Wenn der Flussboden an dir vorbeisaust
Der Start in Baunach war bei 18 °C Wassertemperatur und einer gemütlichen Strömung noch genau wie erwartet. Ich dachte mir noch: „Super, das passt. Die meisten Hindernisse liegen hinter dir, Wehre oder Staustufen stehen heute nicht auf dem Plan.“ Doch schon nach einem Kilometer zog die Strömung massiv an. Das Wasser wurde plötzlich spürbar flacher.
Das hieß sofort wieder: Bauch einziehen und Augen auf! Fast einen Kilometer lang hieß es für mich: Kopf unter Wasser, kurz atmen, Kopf schnell wieder runter, um ja keinen der großen Steine zu übersehen. Die Hände blieben fest nach vorne gestreckt, um mich an den Felsen vorbeizuschieben. Unter mir raste der Grund nur so vorbei. Was für ein genialer Spaß!
Danach wurde es zwar wieder etwas ruhiger, aber die Strömung blieb flott. Und die Konzentration musste hochbleiben. Zu Recht, wie sich kurz darauf zeigen sollte.
⚡ Adrenalin pur: Die 50-Meter-Stromschnelle
Plötzlich sah ich am Horizont etwas, das absolut nicht ins Bild passte. Ich bremste ab, versuchte im Wasser zu stehen, um die Lage zu peilen. Und wer dachte, dass die Strudel und das Kehrwasser von gestern stark waren, der wurde jetzt eines Besseren belehrt. Das gestern war dagegen ein Kinderspiel. Vor mir lag echtes Wildwasser – richtig große Stromschnellen auf einer Länge von gut 50 Metern.
Ich habe lange überlegt: Machst du es, oder machst du es nicht? Schließlich traf ich die Entscheidung: Ich mache es. Ich suchte mir die beste Linie: „Hier sieht es gut aus, da muss ich durch.“ Kaum lag ich im Wasser, ging der Ritt auch schon los. Flach aufs Wasser legen, Hände weit nach vorne, tief Luft holen, Kopf ins Wasser und den Blick starr nach vorne gerichtet. Noch bevor ich überhaupt Zeit hatte, es mit der Angst zu tun zu bekommen, war ich auch schon durch. Was für ein absolut geiler Ritt!
Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle: Bitte niemals ohne genaue Kenntnisse über Stromschnellen nachmachen. Das ist wirklich lebensgefährlich!
🪧 Verwirrung am Ufer: 14 Kilometer in 3 Stunden?
Danach ging es im Eiltempo weiter. Kurz darauf tauchte am Ufer das Schild „Hallstadt“ auf. Ich traute meinen Augen kaum, als dort stand, dass es bis Bischberg nur noch 4,6 Kilometer sein sollten. Das konnte doch unmöglich hinkommen! Dann hätte ich ja in knapp drei Stunden sagenhafte 14 Kilometer zurückgelegt!
Mir fiel wieder ein, dass diese Schilder nach der Obermain-Kilometrierung gehen. Da fehlen ja eigentlich noch die 8 Kilometer, die erst ab der Bundeswasserstraße aufgerechnet werden. Ich tippte also eher auf restliche 12 Kilometer – das schien mir realistischer. Doch nur 20 Minuten später kam das erste offizielle Kilometerschild der Bundeswasserstraße: Kilometer 487.
Es stimmte also doch! Ich hatte dank der brutalen Strömung tatsächlich 14 Kilometer in drei Stunden geschafft. Wahnsinn!
🕛 Ein früher Zieleinlauf und eine bittere Entdeckung
Ab diesem Punkt war es vorbei mit der Mega-Strömung. Es ging ganz normal weiter, allerdings kämpfte ich jetzt mit starkem Gegenwind. Gegen 12 Uhr erreichte ich schließlich den Rhein-Main-Donau-Kanal, von dem aus es nur noch ein Kilometer bis zu meinem Tagesziel war. Um Punkt 12:30 Uhr – Stunden früher als geplant – kam ich in der Marina Bischberg-Troßdorf an.
Der frühe Einlauf hatte einen großen Vorteil: Ich konnte heute endlich mal richtig entspannen und sogar ein ausgiebiges Mittagsschläfchen im Camp machen!
Einziger Wermutstropfen des Tages: Als ich bei meiner Frau ankam und mich trocken machte, musste ich feststellen, dass mein Handy trotz Schutzhülle komplett nass geworden ist. Ich vermute, dass die Halterung bei dem wilden Ritt über die Stromschnellen irgendwo hängengeblieben ist und ein kleines Loch in die Hülle gerissen hat. Das Smartphone hat es hinter sich – ein neues ist aber schon bestellt!
🎯 Mein Fazit heute: Was ist das wahre Ziel?
Die letzte Nacht war hart. Ich bin super oft aufgewacht, weil ich wahnsinnigen Muskelkater in den Armen hatte – besonders im linken. Mich heute Morgen überhaupt dazu zu bringen, an den Start zu gehen, hat mich unendlich viel Überwindung gekostet.
Deshalb habe ich heute auf den Kilometern im Wasser eine ganz wichtige Entscheidung für mich getroffen: Nicht die 470 Kilometer sind das primäre Ziel, sondern die 21 Tage durchzuhalten und alles zu geben. Wenn mir am Ende durch solche extremen Bedingungen oder den eigenen Körper 50 Kilometer auf der Gesamtstrecke fehlen, dann ist das so. Hauptsache, ich ziehe die 21 Tage voll durch und wachse an meiner inneren Stärke. Morgen geht es weiter!
🏁 Etappe 3: Temperatur-Achterbahn, Stromschnellen und das Schlingpflanzen-Labyrinth
📍 Von Wiesen nach Baunach | Wenn der Main zum Taktik-Spiel wird
Der dritte Tag ist geschafft! Heute ging es für mich von Wiesen aus bis nach Baunach. Die nackten Zahlen sagen: Das Wasser hatte im Durchschnitt eigentlich 19°C. Mein Körper meldete heute Morgen allerdings etwas ganz anderes: Es fühlte sich verdammt kühl an, und die Überwindung, um 8:40 Uhr ins Wasser zu steigen, war diesmal richtig riesig. Aber Kneifen gilt nicht. Nach den ersten Zügen war der Kopf wieder frei, und der anfängliche Kälteschock legte sich zum Glück relativ schnell.
Die ersten Kilometer liefen gut an – dafür hatte es die Strecke danach technisch und mental absolut in sich.
🥶 Die Temperatur-Achterbahn und der Kampf mit den Strudeln
Die Kälte hat mir heute im Laufe des Tages extrem zu schaffen gemacht. Ich habe mich im Wasser regelrecht von einer warmen Strömung zur nächsten gesehnt. Der Main war ein einziges Wechselbad: Mal strömten angenehme 20°C an mir vorbei, nur um ein paar Meter weiter wieder auf unter 18°C abzusacken.
Dazu kam, dass der Fluss heute hellwach war. Stromschnellen, unberechenbare Strudel und tückisches Kehrwasser haben mir die volle Aufmerksamkeit abverlangt. Man musste die Strömung jede Sekunde genau im Auge behalten, um nicht gegen die Natur zu arbeiten – und genau dieses Zusammenspiel der verschiedenen Strömungen sorgte auch für das ständige Temperatur-Chaos.
🌿 Das Schlingpflanzen-Labyrinth von Ebing
Gegen 11:30 Uhr wartete dann die nächste große Herausforderung auf mich: Unmengen an Schlingpflanzen machten den Main phasenweise dicht. Es fühlte sich an wie ein echtes Labyrinth unter Wasser. Ich war im Kopf ständig am Scannen und auf der Suche: Wo ist der beste Kanal? Wo ist die optimale Strömung? Und vor allem: Wo ist das Wasser tief genug, um sauber durchzuziehen? Bis auf wenige Ausnahmen ist mir das glücklicherweise auch meistens ganz gut gelungen.
Trotz des harten Fokus gab es heute auch wieder wunderbare menschliche Momente. Ich habe einige Leute am Ufer getroffen – manche beim Angeln, andere, die am Fluss einfach eine Auszeit genossen haben. Für einen kurzen, netten Plausch im Vorbeischwimmen war immer Zeit!
🍌 Boxenstopp um 14:00 Uhr und der zähe Endspurt
Um 14:00 Uhr stand dann das wichtigste Highlight des Tages an: Ich traf meine Frau am Ufer für eine extrem wichtige und wohlverdiente Pause. Der Körper verlangte nach Energie, also gab es die bewährte Power-Kombi: eine Banane, einen Schokoriegel und wieder einmal mein flüssiges Yfood.
Frisch gestärkt ging es danach auf die letzte Teil-Etappe – und wer jetzt dachte, das Schlimmste sei vorbei, wurde enttäuscht. Von wegen entspannt! Auf der Höhe von Ebing kam noch einmal eine riesige, dichte Fläche von Schlingpflanzen auf mich zu. In Kombination mit einer starken Strömung wurde es hier noch mal ein verdammt harter Kampf, überhaupt vorwärtszukommen. Aber ich habe mich durchgebissen und kam schließlich gut in Baunach an!
🧡 Fazit des Tages & Ausblick
Den Abend haben wir ganz gemütlich bei einem guten Glas Wein und frischem Brot ausklingen lassen. Mein persönliches Fazit für heute fällt trotz der Hindernisse positiv aus: Durch die gute Strömung war ich heute insgesamt viel entspannter unterwegs und bin am Ende nicht so extrem ausgepowert wie an den ersten beiden Tagen.
Drei Etappen sind im Kasten – und das Beste ist: Die Motivation ist voll da und ich freue mich schon jetzt richtig auf morgen früh!
🏞️ Tag 2: Inselhüpfen, Kindheitserinnerungen und stehendes Gewässer
📍 Start: Hochstadt (Main-Kilometer 451,5)
🎯 Ziel: Wiesen (Main-Kilometer 424)
📏 Strecke: ca. 27,5 Kilometer
🌡️ Bedingungen: Wassertemperatur wie gestern, ähnliches Wetter – aber ohne Gewitter
🌅 Ein späterer, aber nicht entspannter Start
Der zweite Tag begann ein klein wenig später als der erste. Der Vorteil: Wir hatten heute keine so weite Anreise und auch kein Pressetermin stand auf dem Plan. Entspannter war der Morgen deswegen aber ehrlicherweise nicht. Wer kennt es nicht? Beim Packen hatte ich ständig das Gefühl, irgendetwas vergessen zu haben. Am Ende habe ich die Sachen dann logischerweise genau dort gefunden, wo ich sie am wenigsten vermutet hätte. Klassischer Such-Stress am Morgen eben.
🏊 8:30 Uhr – Ab ins Wasser
Um Punkt 8:30 Uhr ging es dann endlich los und ich war im Wasser. Der erste Kilometer hatte es direkt in sich und forderte meine volle Aufmerksamkeit: Mitten im Main warteten viele kleine Inseln auf mich. Von oben und im flachen Wasser war es teilweise echt schwer zu erkennen, wo man am besten durchschwimmen konnte.
Die Quittung kam prompt: Bei den ersten drei Inseln schätzte ich die Tiefe falsch ein und strandete prompt auf dem Bauch. Nach dem dritten Mal unfreiwilligem „Bauch-Rutschen“ und Waten hatte ich den Dreh aber raus und fand ab da immer die tiefere Passage zum Durchschwimmen.
🌊 Wehre, Erinnerungen und ein Gänsehautmoment
Danach lief – oder besser gesagt schwamm – es richtig gut. Das erste Wehr ließ sich problemlos umgehen und ich konnte direkt flüssig weiterschwimmen.
Auch das zweite Wehr stellte logistisch kein Problem dar, sorgte bei mir aber für einen echten Gänsehaut-Moment: Plötzlich kamen Kindheitserinnerungen hoch. Direkt hinter dem Wehr verläuft eine betonierte Straße quer durch den Main. Ich hatte dieses Bild sofort wieder vor Augen – ein Wahnsinn, woran man sich erinnert, wenn man sich den Fluss so intensiv erarbeitet.
🛑 Pause am dritten Wehr
Am dritten Wehr war es dann Zeit für die wohlverdiente Pause. Meine Frau wartete schon auf mich, und gemeinsam nutzten wir die Zeit für eine Stärkung und ein kurzes Durchatmen.
Nach etwa 30 Minuten ging es zurück in den Fluss – allerdings nicht schwimmend, sondern erst einmal laufend. Das Wasser war auf den ersten 300 Metern viel zu niedrig, sodass ich über die Kiesbänke waten musste, bevor der Main wieder tief genug wurde.
🧠 Mentale Härte im stehenden Gewässer
Ab diesem Punkt wurde es mental und körperlich noch einmal richtig zäh. Der Main verwandelte sich fast komplett in stehendes Gewässer – von Strömung keine Spur. Da zieht sich jeder Kilometer doppelt.
Ich habe mich einfach von Zug zu Zug fokussiert, bis ich Hausen und damit das vierte Wehr erreicht hatte. Auch das war zum Glück einfach zu umgehen.
Das letzte Stück bis nach Wiesen verlangte mir noch einmal alles ab, aber ich konnte es sauber durchschwimmen.
🍽️ Verdientes Abendessen
Nach den rund 27,5 Kilometern im Wasser hatten wir uns das Abendessen mehr als verdient. Wir sind in ein lokales Gasthaus eingekehrt und es gab eine ordentliche Portion Schäuferle – die perfekte Stärkung nach so einem Tag.
😴 Feierabend
Jetzt gibt es für mich nur noch einen Weg: ab ins Bett. Ich bin hundemüde und absolut kaputt, aber tief zufrieden mit dem heutigen Tag. Morgen geht es weiter.
🏁 Etappe 1: Medienrummel, Schwanen-Krimi und pure Nostalgie auf dem Main
📍 Von Mainleus nach Hochstadt | Der Auftakt zu meinem 470-km-Abenteuer
Der Startschuss für mein Mammutprojekt ist gefallen! Am heutigen Donnerstagmorgen hat meine 470 Kilometer lange Main-Längsdurchquerung offiziell begonnen. Bis zum Nachmittag habe ich mich durch die erste, extrem anspruchsvolle Etappe bis nach Hochstadt gekämpft – und dabei wirklich die volle Bandbreite eines echten Abenteuers erlebt: von massivem Medienrummel über tückisches Niedrigwasser bis hin zu einem echten Gewitter-Krimi inklusive einer ziemlich intensiven Schwanen-Begegnung.
Und das alles komplett ohne Kälteschutz: Nur in Badehose, Schwimmbrille und meiner pinken Silikon-Badekappe habe ich dem 18°C kühlen Flusswasser getrotzt.
🎬 Start in Mainleus – Blitzlichtgewitter und Drohnenflug
Schon bei meiner Ankunft kurz nach 7:00 Uhr am Startpunkt in Mainleus war mir klar: Dieses Projekt elektrisiert die Region. Die Reporter von BR2, BR3 und der lokalen Presse standen bereits parat, Kameras wurden in Position gebracht, und sogar der stellvertretende Bürgermeister war vor Ort, um mir persönlich viel Erfolg zu wünschen.
Durch das enorme Medieninteresse verzögerte sich mein Start ein wenig. Erst um 8:11 Uhr glitt ich – begleitet vom Summen einer Kameradrohne über mir – ins Wasser. Die ersten 25 Meter hatten es direkt in sich: Das Wasser war extrem niedrig, an echtes Schwimmen war kaum zu denken.
„Nachdem die Drohne weg war, musste ich mich erst einmal fünf Minuten im Wasser sammeln.“
Der ganze Trubel hatte meinen Puls ordentlich nach oben getrieben. Ein kurzer Anruf bei meiner Frau brachte mir die nötige Ruhe zurück. Ab 8:25 Uhr hieß es dann endlich: Kopf runter, Fokus an, schwimmen. Immer im pinken Drybag mit dabei: „Coach Affi“, der treu über meine Bananen, das Wasser und mein Haselnuss-Yfood wachte.
🧭 Die Tücken des Flusses: Wehre, Kiesbänke & 35 Jahre alte Erinnerungen
Die erste Etappe wurde schnell zu einer echten logistischen und körperlichen Herausforderung. Der Main hat mir sofort gezeigt, dass er kein steriles Wettkampfbecken ist:
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🛑 Wehr 1: Ein schnelles Umsetzen war hier unmöglich. Es bedeutete fast 500 Meter Fußmarsch über Land, bevor ich wieder ins Element durfte.
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🛑 Wehr 2: Hier wartete meine Frau als Logistik-Chefin bereits auf mich. Nach dem Umsetzen gab es endlich etwas mehr Strömung – allerdings nur bis zur ersten Kiesbank. Dort setzte ich unsanft mit dem Bauch auf. Ein echtes Déjà-vu: Hier gibt es fünf dieser Verwerfungen. Genau wie vor 35 Jahren, als ich hier beim Paddeln unterwegs war! Die Erinnerungen kamen sofort wieder hoch.
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🛑 Wehr 3: Trockener Beton empfing mich. Ich nutzte die Gelegenheit für eine kurze Bananenpause, um die Kraftreserven aufzufrischen.
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🛑 Wehr 4: Dieses Wehr war richtig fordernd. Eine flache Fischtreppe, breite Serpentinen und jede Menge Steine verlangten mir vollste Konzentration ab.
⛈️ Gewitter & Schwanen-Revierkampf kurz vor Hochstadt
Kurz vor dem Etappenziel zog plötzlich ein Gewitter auf. Sicherheit geht vor – also hieß es für mich: sofort raus aus dem Wasser! Rettung bot mir ein dicker Baumstamm, der im Fluss lag und auf den ich mich flüchten konnte.
Doch dort wartete bereits die nächste Überraschung auf mich: Eine Schwanenfamilie fühlte sich durch meine ungeplante Anwesenheit bedroht. Das Schwanen-Männchen ging sofort in den Angriffsmodus und baute sich imposant und flügelschlagend vor mir auf. Da saß ich nun – nur in Badehose auf dem Stamm, den wütenden Schwan direkt vor der Nase. Zum Glück verzog sich das Gewitter so schnell, wie es gekommen war, und die Begegnung ging letztlich friedlich aus.
Nach dem letzten Wehr des Tages war es dann endlich geschafft: Ich habe das Etappenziel Hochstadt erreicht!
🧡 Mein Fazit des ersten Tages
Ich bin hundemüde, von den Steinen gezeichnet, aber unendlich überglücklich und zufrieden. Der Main hat mich am ersten Tag mit all seinen Facetten gefordert – und er hat mich aufgenommen.
Jetzt heißt es im Camp erst einmal: Kohlenhydratspeicher füllen und regenerieren. Denn morgen wartet bereits die nächste Herausforderung auf meinem Weg nach Mainz-Kostheim!
🚀 MainProjekt 2026: Der Startschuss ist gefallen!
🗓️ Bericht von Tag 0 – Anreisetag
🏕️ Erfolgreiche Ankunft im ersten Basislager & unerwarteter TV‑Einsatz
Das Abenteuer hat offiziell begonnen! Heute stand die Anreise zu unserem ersten von insgesamt vier geplanten Basislagern an. Mit dem Wohnwagen im Schlepptau ging es zur Trosdorfer Wasserski- und Freizeitvereinigung e.V., die für die nächsten Tage unsere Heimat sein wird.
Bei bestem Outdoor-Wetter – ☀️ Sonne, ☁️ Wolken und einer leichten Brise – bin ich kurz vor 13:00 Uhr auf dem Gelände eingetroffen. Nachdem der Wohnwagen stand und alles eingerichtet war, ging es direkt weiter mit den Medienterminen.
🎙️ Das MainProjekt im Fokus der Medien
Das Interesse am Projekt ist riesig!
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14:00 Uhr – Funkhaus-Gespräch mit BR2 (Radio)
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15:00 Uhr – Drehtermin mit BR3 für die Abendschau
Beide Termine liefen super und es hat großen Spaß gemacht, von den Plänen für die kommenden 470 Kilometer zu berichten.
🏊 Der erste Kilometer ist geschafft!
Für den Fernsehbeitrag des BR hieß es dann: Ab ins Wasser! Eigentlich war heute kein langes Schwimmen geplant, aber für die Kamera habe ich spontan den ersten Kilometer im Main absolviert.
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🕒 40 Minuten im Wasser
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🌡️ ca. 20 °C Wassertemperatur
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💬 Fazit: Überraschend angenehm – macht richtig Lust auf die kommenden Etappen!
🌅 Ein gemütlicher Ausklang
Gegen 17:30 Uhr kam meine Frau im Basislager an, die mich wie gewohnt tatkräftig unterstützt. Den perfekten Abschluss dieses aufregenden Tages genossen wir bei strahlendem Sonnenschein vor dem Wohnwagen:
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🍷 Ein gutes Glas Wein
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🧀 Eine Käseplatte
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🥖 Frisches Brot
Die Energiespeicher sind voll, die Stimmung ist hervorragend. Morgen geht es dann richtig auf die Strecke!